Schallschutz-Rechner 2026
Trittschall & Luftschall
Schallschutz ist ein häufig unterschätzter Komfortfaktor. Guter Trittschallschutz kostet ca. 5–15 €/m² zusätzlich beim Bodenaufbau. Nachträglicher Schallschutz ist deutlich teurer als bei Neubau eingeplant.
DIN 4109 regelt den Mindestschallschutz. Erhöhter Schallschutz (DIN 4109-5) empfohlen bei: Mehrfamilienhäusern, Heimkino, Musikzimmer. Trittschall: Estrich + Dämmung. Luftschall: Doppelständerwand + Mineralwolle.
| Bereich / Fläche | — |
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📊 Rechenbeispiel: 30 m² Trittschall · Basis-Schutz
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Häufige Fragen
Was ist Trittschall vs. Luftschall?
Trittschall: Körperschall durch Gehen, Fallen (durch Böden und Decken). Reduzierung: Schwimmender Estrich mit Trittschalldämmung. Luftschall: Schall durch Luft (Gespräche, Musik). Reduzierung: Schwere Wände, Doppelständerwand mit Mineralwolle.
Was kostet Schallschutz nachrüsten?
Trittschalldämmung (Boden): 5–15 €/m² Material. Doppelständerwand: 80–150 €/m² komplett. Deckenabhängung: 30–60 €/m². Nachträglicher Schallschutz: Immer teurer als bei Neubau eingeplant.
Wann reicht DIN 4109, wann brauche ich mehr?
DIN 4109 Mindest: Ausreichend für Normalwohnen. Erhöhter Schutz (DIN 4109-5): Empfohlen bei Mehrfamilienhäusern mit Kindern, Musikern, Home-Office. Premium: Für Heimkino, Tonstudio, Schlagzeugkeller.
Hilft Teppich gegen Schallschutz?
Ja — Teppich (8–10 mm + Vlies) reduziert Trittschall um ca. 20–30 dB. Günstigste Maßnahme. Nachteil: Pflegeaufwand, Allergene. Alternative: Vinyl mit dicker Dämmunterlage (ähnliche Wirkung, pflegeleichter).