Beamtenpension Rechner 2026
Ruhegehalt berechnen
Beamte erhalten statt gesetzlicher Rente eine Pension (Ruhegehalt). Der maximale Ruhegehaltssatz beträgt 71,75% des letzten Grundgehalts nach 40 Dienstjahren. Pro Dienstjahr kommen 1,79375% hinzu. Das Ruhegehalt wird direkt vom Dienstherrn (Bund, Land, Gemeinde) gezahlt.
Im Vergleich zur gesetzlichen Rente: Beamte zahlen keine Rentenversicherungsbeiträge, erhalten aber eine Versorgung die oft deutlich über der gesetzlichen Rente liegt. Ein Beamter mit 40 Dienstjahren und 5.000 € Grundgehalt erhält ca. 3.588 € monatliche Pension — deutlich mehr als ein vergleichbarer Angestellter mit gesetzlicher Rente.
Grundgehalt ohne Zulagen, Zuschläge etc.
Min. 5 Jahre (Mindestruhegehalt), Max. für höchsten Satz: 40 Jahre
| Letztes Grundgehalt | — |
| Ruhegehaltsfähige Dienstjahre | — |
| Ruhegehaltssatz (1,79375%/Jahr) | — |
| Max. Satz (nach 40 Jahren) | 71,75% |
| Pension brutto / Monat | — |
| Pension / Jahr | — |
📊 Rechenbeispiel: 4.500 € Grundgehalt · 35 Dienstjahre · Bundesbeamter
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Häufige Fragen
Wie wird die Beamtenpension berechnet?
Pension = Grundgehalt × Ruhegehaltssatz. Ruhegehaltssatz = Dienstjahre × 1,79375%, maximal 71,75% (nach 40 Jahren). Mindestruhegehalt: 35% des Grundgehalts (nach 5 Jahren). Beispiel: 4.500 € × 62,78% (35 Jahre) = 2.825 €/Mon. brutto.
Ist die Beamtenpension höher als die gesetzliche Rente?
Fast immer ja — ein Beamter mit 35 Dienstjahren erhält ca. 63% seines Grundgehalts als Pension. Ein vergleichbarer Angestellter mit 35 Beitragsjahren erhält ca. 35–40% seines letzten Gehalts als Rente. Die Pension ist also oft fast doppelt so hoch.
Was ist der Versorgungsabschlag bei Beamten?
Bei vorzeitigem Ruhestand (vor der Altersgrenze): 0,3% pro Monat Frühpensionierung, maximal 10,8%. Ähnlich wie bei der gesetzlichen Rentenversicherung. Volle Pension bei: Erreichen der Altersgrenze (je nach Bundesland und Geburtsjahrgang 65–67 Jahre) oder nach 40 Dienstjahren.
Müssen Beamte Krankenversicherung zahlen?
Beamte haben Beihilfe (50–80% der Krankheitskosten trägt der Dienstherr) und private Restkrankenversicherung für den nicht gedeckten Anteil. Im Ruhestand: Beihilfesatz steigt auf 70%. Kosten: Oft 150–300 €/Mon. für die private Krankenversicherung als Ergänzung zur Beihilfe.