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📅 Aktualisiert: Juni 2026

Beamtenpension Rechner 2026

Ruhegehalt berechnen

Beamte erhalten statt gesetzlicher Rente eine Pension (Ruhegehalt). Der maximale Ruhegehaltssatz beträgt 71,75% des letzten Grundgehalts nach 40 Dienstjahren. Pro Dienstjahr kommen 1,79375% hinzu. Das Ruhegehalt wird direkt vom Dienstherrn (Bund, Land, Gemeinde) gezahlt.

Im Vergleich zur gesetzlichen Rente: Beamte zahlen keine Rentenversicherungsbeiträge, erhalten aber eine Versorgung die oft deutlich über der gesetzlichen Rente liegt. Ein Beamter mit 40 Dienstjahren und 5.000 € Grundgehalt erhält ca. 3.588 € monatliche Pension — deutlich mehr als ein vergleichbarer Angestellter mit gesetzlicher Rente.

📋 Rechtliche Grundlage: BeamtVG (Beamtenversorgungsgesetz Bund). §14 BeamtVG: Ruhegehaltssatz 1,79375%/Jahr, max. 71,75%. Mindestruhegehalt: §14 Abs.4 BeamtVG. Versorgungsabschlag: §14 Abs.3 BeamtVG bei vorzeitigem Ruhestand: 0,3%/Mon. Besteuerung: §19 EStG (voll steuerpflichtig). Pensionsbesteuerung wie Arbeitslohn.
€/Mon.

Grundgehalt ohne Zulagen, Zuschläge etc.

Jahre

Min. 5 Jahre (Mindestruhegehalt), Max. für höchsten Satz: 40 Jahre

Monatliche Pension (brutto)
Ruhegehaltssatz
Pension / Jahr
Versorgungsabschlag
Letztes Grundgehalt
Ruhegehaltsfähige Dienstjahre
Ruhegehaltssatz (1,79375%/Jahr)
Max. Satz (nach 40 Jahren)71,75%
Pension brutto / Monat
Pension / Jahr

📊 Rechenbeispiel: 4.500 € Grundgehalt · 35 Dienstjahre · Bundesbeamter

Grundgehalt
4.500 €/Mon.
Dienstjahre
35
Ruhegehaltssatz
35 × 1,79375% = 62,78%
Pension
4.500 × 62,78% = 2.825 €/Mon.
Pension / Jahr
33.900 €
Vergleich GRV
ca. 1.500–1.800 €/Mon.

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Häufige Fragen

Wie wird die Beamtenpension berechnet?

Pension = Grundgehalt × Ruhegehaltssatz. Ruhegehaltssatz = Dienstjahre × 1,79375%, maximal 71,75% (nach 40 Jahren). Mindestruhegehalt: 35% des Grundgehalts (nach 5 Jahren). Beispiel: 4.500 € × 62,78% (35 Jahre) = 2.825 €/Mon. brutto.

Ist die Beamtenpension höher als die gesetzliche Rente?

Fast immer ja — ein Beamter mit 35 Dienstjahren erhält ca. 63% seines Grundgehalts als Pension. Ein vergleichbarer Angestellter mit 35 Beitragsjahren erhält ca. 35–40% seines letzten Gehalts als Rente. Die Pension ist also oft fast doppelt so hoch.

Was ist der Versorgungsabschlag bei Beamten?

Bei vorzeitigem Ruhestand (vor der Altersgrenze): 0,3% pro Monat Frühpensionierung, maximal 10,8%. Ähnlich wie bei der gesetzlichen Rentenversicherung. Volle Pension bei: Erreichen der Altersgrenze (je nach Bundesland und Geburtsjahrgang 65–67 Jahre) oder nach 40 Dienstjahren.

Müssen Beamte Krankenversicherung zahlen?

Beamte haben Beihilfe (50–80% der Krankheitskosten trägt der Dienstherr) und private Restkrankenversicherung für den nicht gedeckten Anteil. Im Ruhestand: Beihilfesatz steigt auf 70%. Kosten: Oft 150–300 €/Mon. für die private Krankenversicherung als Ergänzung zur Beihilfe.