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CO2-Steuer-Rechner 2026

CO2-Abgabe auf Heizöl, Erdgas, Benzin und Diesel berechnen – Kosten pro Jahr

Die CO2-Abgabe (nationaler Emissionshandel) beträgt 2026 55 € pro Tonne CO2. Das macht Heizöl ca. 14,6 ct/Liter teurer, Erdgas ca. 1,1 ct/kWh und Benzin ca. 13 ct/Liter. Diese Kosten sind bereits im Preis an der Tankstelle und beim Heizöl enthalten. Ab 2027 soll der CO2-Preis marktbasiert steigen.
🛢️Heizöl
🔥Erdgas
Benzin
🚛Diesel
Liter

Typisch: Einfamilienhaus ca. 2.000–3.000 Liter Heizöl pro Jahr.

CO2-Abgabe / Jahr
Gesamtkosten
CO2-Abgabe pro Einheit
pro Liter / kWh
CO2-Preis 2026
55 €/t
CO2-Zertifikat
CO2-Emissionen
kg CO2 / Jahr
Brennstoff
Verbrauch
CO2-Emissionsfaktor
CO2-Menge
CO2-Preis 202655,00 €/Tonne
CO2-Abgabe gesamt
Aufschlag pro Einheit
CO2-Preisentwicklung: 2021: 25 €/t · 2022: 30 €/t · 2023: 30 €/t · 2024: 45 €/t · 2025: 55 €/t · 2026: 55 €/t · Ab 2027: marktbasierter Preis (geplant 65–100 €/t). Die CO2-Abgabe ist im Kraftstoff-/Gaspreis bereits enthalten.

Häufige Fragen zur CO2-Steuer 2026

Was ist die CO2-Steuer und wer zahlt sie?

Die CO2-Abgabe (nationaler Emissionshandel, nEHS) ist eine Abgabe auf fossile Brennstoffe: Heizöl, Erdgas, Benzin, Diesel und Flüssiggas. Sie wird nicht direkt vom Verbraucher gezahlt, sondern von Mineralölunternehmen und Gasimporteuren — die den Aufschlag an die Kunden weitergeben. 2026 beträgt der CO2-Preis 55 €/Tonne.

Wie hoch ist die CO2-Steuer auf Heizöl 2026?

Bei 55 €/Tonne CO2 und einem Emissionsfaktor von 2,65 kg CO2/Liter Heizöl ergibt sich eine CO2-Abgabe von ca. 14,6 Cent/Liter. Bei einem Jahresverbrauch von 2.000 Litern sind das ca. 292 € CO2-Abgabe pro Jahr — die im Heizölpreis bereits enthalten ist.

Steigt die CO2-Steuer nach 2026?

Ab 2027 soll der CO2-Preis in Deutschland marktbasiert im europäischen Emissionshandel (ETS2) festgelegt werden. Experten erwarten Preise zwischen 65 und 100 €/Tonne — deutlich höher als 2026. Das wird Heizöl, Gas und Kraftstoffe weiter verteuern.

Wie kann ich die CO2-Abgabe reduzieren?

Durch Wechsel zu CO2-armen Energiequellen: Wärmepumpe statt Gasheizung, Elektroauto statt Verbrenner, Solaranlage, bessere Dämmung. Das Gebäudeenergiegesetz (GEG) fördert viele dieser Maßnahmen. Auch der Umstieg auf Fernwärme oder Pellets reduziert die CO2-Kosten erheblich.

Gibt es eine Rückerstattung der CO2-Steuer?

Das sogenannte „Klimageld" — eine pro-Kopf-Rückerstattung der CO2-Einnahmen an alle Bürger — wurde 2023 beschlossen, aber bisher nicht umgesetzt. Wann es kommt, ist politisch unklar. Aktuell (2026) gibt es keine direkte Rückerstattung für Privathaushalte.