Heizkosten-Rechner 2026
Heizsysteme vergleichen
Foto: Precondo CA auf Unsplash
Die jährlichen Heizkosten hängen maßgeblich von Wohnfläche, energetischem Gebäudezustand und gewähltem Energieträger ab — ein schneller Überschlag hilft, das eigene Heizkostenbudget realistisch einzuschätzen und mit Vergleichswerten abzugleichen.
Bei einem Wechsel des Energieträgers (z.B. von Gas zu einer Wärmepumpe) lohnt sich immer ein Vergleich der zu erwartenden jährlichen Heizkosten unter Berücksichtigung des individuellen Gebäudezustands.
Wärmepumpen-Sondertarif 2026 ca. 22–28 ct/kWh
| Wohnfläche | — |
| Jahreswärmebedarf | — |
| Heizsystem | — |
| Energieträger-Preis | — |
| Jahresverbrauch (Endenergie) | — |
| Heizkosten / Jahr | — |
📊 Rechenbeispiel: 120 m² · Altbau teilsaniert · Erdgas
Zum Vergleich: Luft-Wärmepumpe (COP 3): 6.000 kWh Strom × 28 ct = 1.680 €/Jahr → 15% günstiger.
Was die Heizkosten im Detail beeinflusst
Neben dem gewählten Energieträger beeinflussen der Dämmstandard des Gebäudes, die Anzahl der Bewohner, sowie individuelles Heizverhalten (Raumtemperatur, Lüftungsgewohnheiten) die tatsächlichen jährlichen Heizkosten erheblich.
Rechenbeispiel
90 m² Wohnung, Gasheizung, durchschnittliche Dämmung: Jährliche Heizkosten = 90 × 15 € = 1.350 €, entsprechend ca. 112,50 €/Monat.
⚠️ Häufige Fehler
🔍 Sonderfälle
Altbau vs. Neubau: Schlecht gedämmte Altbauten können erheblich höhere Heizkosten pro Quadratmeter verursachen als energetisch sanierte Neubauten.
CO2-Steuer: Diese verteuert fossile Energieträger zusätzlich über die Jahre und sollte bei langfristiger Planung berücksichtigt werden.
🏛️ Zuständige Behörden
Gebäudeenergiegesetz (GEG)
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Häufige Fragen
Was kostet Heizen 2026 im Vergleich?
Grobe Kosten pro kWh Wärme: Erdgas ca. 11 ct · Heizöl ca. 9,8 ct · Fernwärme ca. 12 ct · Pellets ca. 6,1 ct · Luft-WP (COP 3): 9,3 ct (bei 28 ct/kWh Strom) · Luft-WP (COP 3,5): 8,0 ct · Erdwärme-WP (COP 4): 7,0 ct. Wärmepumpe günstig bei COP>3 und niedrigem Strompreis.
Lohnt sich der Wechsel zur Wärmepumpe?
Wirtschaftlich sinnvoll wenn: Gute Gebäudedämmung (Heizbedarf <80 kWh/m²), Heizkörper oder Flächenheizung geeignet für Niedertemperatur (< 55°C), günstiger Wärmepumpenstrom (Sondertarif), hohe Gas-/Ölpreise. Investitionskosten: 12.000–25.000 € für Luft-WP, 20.000–40.000 € für Erdwärme. BEG-Förderung bis 70% der Kosten.
Wie viel fördert der Staat für eine neue Heizung?
BEG (Bundesförderung effiziente Gebäude) 2026: Grundförderung Wärmepumpe 30%. Effizienzbonus (Erd-WP oder COP>3): +5%. Klimageschwindigkeitsbonus (Öl-/Gasheizung bis 2028 ersetzen): +20%. Einkommensbonus (unter 40k zvE): +30%. Maximum: 70% Förderung. Antrag über BAfA vor Beauftragung.
Was ist der Unterschied zwischen Luft- und Erdwärmepumpe?
Luftwärmepumpe: Entzieht Wärme aus der Außenluft. COP 2,5–4 je nach Außentemperatur (kälter = schlechter). Günstigere Installation (8.000–15.000 €). Erdwärmepumpe: Entzieht Wärme aus dem Erdreich. COP 4–5 (gleichmäßiger). Teurere Installation (18.000–35.000 €) wegen Bohrung oder Erdkollektor. Langfristig effizienter.
Wie kann ich meine Heizkosten realistisch abschätzen?
Als grobe Faustregel gelten bei Gasheizung und durchschnittlicher Dämmung etwa 10-20 Euro pro Quadratmeter Wohnfläche jährlich — bei schlecht gedämmten Altbauten kann dieser Wert deutlich höher liegen, bei energieeffizienten Neubauten entsprechend niedriger. Für eine genauere Einschätzung sollte der individuelle Energieausweis der Immobilie herangezogen werden, der den spezifischen Energiebedarf des Gebäudes ausweist.