Energieausweis-Rechner 2026
Kosten & Pflicht
Der Energieausweis ist Pflicht bei Verkauf, Vermietung und Neubau von Gebäuden. Kosten: Verbrauchsausweis ab 80 €, Bedarfsausweis ab 300 €. Ohne gültigen Energieausweis drohen Bußgelder bis 15.000 €.
Zwei Arten: Verbrauchsausweis (günstiger, basiert auf tatsächlichem Verbrauch der letzten 3 Jahre). Bedarfsausweis (teurer, basiert auf Gebäudeberechnung, aussagekräftiger). Für Gebäude mit weniger als 5 Wohneinheiten, Baujahr vor 1977: Bedarfsausweis Pflicht.
| Gebäudetyp | — |
| Art | — |
| Kosten | — |
| Ausstellung durch | — |
| Benötigte Unterlagen | — |
📊 Rechenbeispiel: Einfamilienhaus · 150 m² · Bedarfsausweis
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Häufige Fragen
Wann brauche ich einen Energieausweis?
Pflicht bei: Verkauf oder Vermietung eines Gebäudes oder einer Wohnung (auch Inserate!), Neubau, größere Sanierungen. Nicht nötig: Selbst genutztes Eigentum ohne Verkauf/Vermietung, denkmalgeschützte Gebäude (Ausnahme möglich).
Verbrauchsausweis oder Bedarfsausweis?
Verbrauchsausweis: Günstiger (80–200 €), basiert auf Verbrauchsdaten 3 Jahre, aussagekräftiger bei stabiler Bewohnerstruktur. Bedarfsausweis: Teurer (300–600 €), Berechnung unabhängig vom Nutzerverhalten, Pflicht für Gebäude unter 5 WE mit Baujahr vor 1977.
Wer darf Energieausweise ausstellen?
Architekten, Bauingenieure, Heizungsbauer (mit Qualifikation), Energieberater auf der dena-Expertenliste. Online-Anbieter für Verbrauchsausweise: ab ca. 80 €. Vor-Ort-Beratung + Bedarfsausweis: 400–800 €. Empfehlung: Bei Bedarfsausweis Vor-Ort-Begehung bevorzugen.
Was bedeuten die Energieeffizienzklassen?
Klasse A+ (unter 30 kWh/m²a): Sehr effizient (Passivhaus). A (30–50): Sehr gut. B (50–75): Gut. C (75–100): Mittel. D (100–130): Unterdurchschnitt. E (130–160): Schlecht. F (160–200): Sehr schlecht. G (200–250): Extrem schlecht. H (über 250): Sanierungsfall.