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📅 Aktualisiert: Juni 2026

Dämmung-Rechner 2026

Dämmstärke & Energieeinsparung

Die richtige Dämmstärke spart langfristig Heizkosten und verbessert den Wohnkomfort. Mit 16 cm Mineralwolle an der Außenwand (λ = 0,035 W/mK) erreicht man einen U-Wert von ca. 0,22 W/(m²K) — deutlich besser als der GEG-Mindestwert von 0,24 W/(m²K).

Der U-Wert hängt vom Wärmeleitwiderstand (R-Wert) aller Schichten ab. Außenwand bestehend aus Putz + Mauerwerk + Dämmung + Innenputz: Jede Schicht addiert ihren R-Wert. Je dicker die Dämmung und je niedriger die Wärmeleitfähigkeit (λ, Lambda), desto besser der U-Wert.

Wärmeleitfähigkeit λ verschiedener Dämmstoffe: Mineralwolle (0,032–0,045), EPS/Styropor (0,030–0,040), PIR-Hartschaum (0,022–0,028), Holzfaser (0,038–0,052), Hanf/Schafwolle (0,040–0,050). Je kleiner λ, desto dünner kann die Dämmschicht sein.

📋 Hinweis: GEG (Gebäudeenergiegesetz) §48 (Anforderungen bei Bauteilsanierung). U-Wert-Anforderung Außenwand: 0,24 W/(m²K). DIN EN ISO 6946 (Berechnung U-Wert). Wärmeleitfähigkeit: DIN EN 12664. BEG-EM Außenwand U ≤ 0,20 W/(m²K). Blauer Engel: Emissionsarme Dämmstoffe RAL-UZ 132.
€/kWh
Erreichter U-Wert
GEG-Anforderung
Einsparung / Jahr (vs. ungedämmt)
Materialkosten (ca.)
Bauteil
Dämmstoff (λ)
Dämmstärke
R-Wert Dämmung
Erreichter U-Wert
GEG 2026 Anforderung
GEG erfüllt?
Materialkosten (ca.)
GEG 2026 Anforderungen bei Sanierung: Außenwand: U ≤ 0,24 W/(m²K). Dach: U ≤ 0,24 W/(m²K). Oberste Geschossdecke: U ≤ 0,24 W/(m²K). KfW-Förderung BEG: Außenwand U ≤ 0,20 W/(m²K). Antrag VOR Beauftragung!

📊 Rechenbeispiel: 16 cm Mineralwolle λ=0,035 · Außenwand · 80 m²

R-Wert Dämmung
0,16 / 0,035 = 4,57 m²K/W
Basis-U-Wert Wand
ca. 1,5 W/(m²K)
Gesamt-U-Wert
ca. 0,20 W/(m²K)
GEG-Anforderung (0,24)
✅ Erfüllt
Materialkosten
80 × 20 € = 1.600 €
Handwerker
+ ca. 3.200 €

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Häufige Fragen

Wie berechnet man den U-Wert einer Dämmung?

U-Wert = 1 / (Rsi + R1 + R2 + ... + Rse). R = Dicke(m) / λ(W/mK). Innenputz (2cm, λ=0,8): R = 0,025. Mauerziegel (24cm, λ=0,5): R = 0,48. Dämmung (16cm, λ=0,035): R = 4,57. Außenputz: R = 0,025. Übergangswiderstand: Rsi=0,13, Rse=0,04. U = 1/5,27 ≈ 0,19 W/(m²K).

Welche Dämmstärke brauche ich?

GEG-Mindest: Außenwand U ≤ 0,24 W/(m²K). Bei Bestandsmauerwerk (Ziegel, U≈1,5): ca. 10–12 cm EPS/MW reichen für GEG. Für KfW-Förderung (U≤0,20): mind. 14–16 cm. Optimum Kosten/Nutzen: 16–20 cm. Passivhaus: 25–30 cm.

Welcher Dämmstoff ist der beste?

Kein universell bester Dämmstoff — abhängig von Anwendung: Außenwand WDVS: EPS (günstig) oder Mineralwolle (nicht brennbar). Dachschräge: Mineralwolle, Holzfaser (Feuchteregulierung). Keller: XPS (druckfest, feuchtebeständig). Außen gegen Erdreich: XPS, Schaumglas. Ökologisch: Holzfaser, Hanf, Schafwolle.

Wie viel spart gute Dämmung an Heizkosten?

Alte Außenwand (U=1,5) vs. gedämmt (U=0,20) bei 80 m² und 3.200 HGT: Alt: 80×1,5×3.200×24/1000 = 9.216 kWh/Jahr. Neu: 80×0,20×3.200×24/1000 = 1.229 kWh/Jahr. Einsparung: 7.987 kWh × 0,11 €/kWh = ca. 879 €/Jahr. Amortisation inkl. Handwerker: 10–15 Jahre.