Fenster U-Wert Rechner 2026
Wärmeverlust & Kosten
Foto: Rowan Heuvel auf Unsplash
Der U-Wert (Wärmedurchgangskoeffizient) gibt an, wie viel Wärme durch ein Bauteil pro Quadratmeter und Grad Temperaturunterschied verloren geht — je niedriger der Wert, desto besser die Dämmwirkung. Alte Einfachverglasung hat U-Werte um 5,0, moderne Dreifachverglasung erreicht oft Werte unter 0,8.
Das Gebäudeenergiegesetz (GEG) schreibt bei Fenstertausch bestimmte maximale U-Werte vor — ein Austausch alter Fenster kann sowohl den Wohnkomfort als auch die Heizkosten spürbar verbessern.
| Fensterfläche | — |
| U-Wert alt | — |
| U-Wert neu | — |
| Wärmeverlust alt / Jahr | — |
| Wärmeverlust neu / Jahr | — |
| Energieeinsparung / Jahr | — |
| Kostenersparnis / Jahr | — |
| Fensterkosten (ca. 400 €/m²) | — |
📊 Rechenbeispiel: 15 m² · alt 1,8 → neu 0,95 · 3.200 HGT · 11 ct/kWh
U-Werte im Vergleich
Einfachverglasung (alt): U-Wert ca. 5,0-5,8. Zweifachverglasung (älter): ca. 2,7-3,0. Moderne Zweifachverglasung (Isolierglas): ca. 1,1-1,3. Dreifachverglasung: ca. 0,5-0,8. Je niedriger der Wert, desto weniger Wärme geht verloren.
Wann sich ein Fenstertausch lohnt
Bei sehr alten Fenstern mit U-Werten über 2,5-3,0 kann ein Austausch neben Energieeinsparung auch den Wohnkomfort (weniger Zugluft, weniger Kondensation) erheblich verbessern und ist oft über KfW-Programme förderfähig.
⚠️ Häufige Fehler
🔍 Sonderfälle
Denkmalschutz: Bei denkmalgeschützten Gebäuden können spezielle Auflagen den Fenstertausch einschränken — hier gibt es aber oft spezielle denkmalgerechte Isolierglaslösungen.
Fördermöglichkeiten: Der Fenstertausch im Rahmen einer energetischen Sanierung ist häufig über die KfW förderfähig.
🏛️ Zuständige Behörden
Gebäudeenergiegesetz (GEG)
🔗 Verwandte Rechner
Häufige Fragen
Was bedeutet der U-Wert beim Fenster?
Der U-Wert (Wärmedurchgangskoeffizient) gibt an wie gut ein Bauteil dämmt. Einheit: W/(m²K). Niedrig = gut gedämmt. Einfachverglasung: 5,0. Zweischeiben (alt): 2,8. Standard-Isolierglas: 1,1–1,4. Dreifachverglasung: 0,6–0,8. Passivhaus: unter 0,8. GEG 2026 schreibt bei Tausch max. 1,3 vor.
Wann lohnt sich der Fenstertausch?
Primär aus Komfortgründen (kein Zug, keine Kondensation) und Wohnwert. Rein finanziell: Bei alten Einfachfenstern (U 5,0) lohnt es sich klar. Bei 2,8er-Fenstern: Einsparung gering, lange Amortisation (20–30 Jahre). Mit BEG-Förderung (15–20%): Amortisation kürzer. Denkmalschutz: Spezielle Anforderungen — Fachanwalt konsultieren.
Welche Förderung gibt es für neue Fenster?
BEG-EM (BAFA): 15% Grundförderung + 5% mit iSFP-Bonus = 20%. Anforderung: Uw ≤ 0,95 W/(m²K). KfW-Kredit: Günstige Zinsen für energetische Sanierungen. §35c EStG: 20% der Kosten (max. 40.000 €) über 3 Jahre. Antrag VOR Beauftragung stellen! Kombination BEG + §35c nicht möglich für gleiche Maßnahme.
Was kosten neue Fenster 2026?
Standardfenster (1,0 × 1,2 m, 2-fach): 400–700 € inkl. Einbau. Dreifachverglasung: 600–1.000 € pro Fenster. Kunststoff günstig (400–600 €), Holz-Alu teurer (800–1.500 €). Rundum-Erneuerung Einfamilienhaus: 10.000–30.000 €. Mit Förderung: Eigenanteil 8.000–24.000 €.
Lohnt sich ein Fenstertausch finanziell?
Dies hängt vom aktuellen Zustand der Fenster und der Restnutzungsdauer ab — bei sehr alten Fenstern mit hohem U-Wert kann sich ein Austausch durch Heizkosteneinsparung und verbesserten Wohnkomfort über die Jahre amortisieren, besonders unter Nutzung von KfW-Förderungen. Bei bereits guter Verglasung ist der wirtschaftliche Vorteil eines vorzeitigen Austauschs oft begrenzt.