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📅 Aktualisiert: Juni 2026

Heizlast-Rechner 2026

Heizkörper & Wärmebedarf

Die Heizlast bestimmt wie viel Heizleistung ein Raum benötigt. Als Faustregel gilt: 80–120 Watt pro m² Wohnfläche — abhängig von Dämmstandard, Raumhöhe und Klimazone. Ein schlecht gedämmtes Altbau-Wohnzimmer (20 m²) benötigt ca. 2.000–2.400 W, ein gut gedämmter Neubau nur ca. 800–1.200 W.

Die genaue Heizlastberechnung nach DIN EN 12831 berücksichtigt: Transmissionswärmeverluste (durch Wände, Fenster, Dach, Boden), Lüftungswärmeverluste und eventuelle Aufheizzuschläge. Für die Planung einer Fußbodenheizung oder Wärmepumpe ist eine professionelle Heizlastberechnung unerlässlich.

📋 Hinweis: Heizlastberechnung: DIN EN 12831 (vereinfacht). Richtwerte W/m²: Altbau 120–180, Saniert 70–100, GEG-Neubau 40–60, Passivhaus 15–30. Normauslegungstemperatur: je nach Region -10 bis -18°C. Heizkörpernorm: EN 442. Für Wärmepumpen: Professionelle Berechnung Pflicht.
m
Heizlast (Richtwert)
Empfohlene Heizleistung
Raumvolumen
Spez. Heizlast
Raumfläche
Raumvolumen
Spez. Heizlast (W/m²)
Außenwand-Faktor
Heizlast gesamt
Empfohlene Heizleistung (+20%)
Wichtig: Diese Berechnung ist ein vereinfachter Richtwert. Für Wärmepumpen, Fußbodenheizungen oder Neubauten: Professionelle Heizlastberechnung nach DIN EN 12831 durch einen Energieberater oder Heizungsbauer. Falsch ausgelegte Heizungen sind ineffizient und teuer!

📊 Rechenbeispiel: 20 m² · 2,5 m Höhe · sanierter Altbau · 1 Außenwand

Raumfläche
20 m²
Spez. Heizlast
80 W/m²
Außenwandfaktor
1,0
Heizlast
20 × 80 = 1.600 W
Empfohlene Leistung
+20% = 1.920 W
Heizkörper
2.000 W ausreichend

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Häufige Fragen

Wie berechne ich die Heizlast?

Vereinfacht: Heizlast (W) = Fläche × spez. Heizlast (W/m²) × Faktor Außenwände. Genaue Berechnung (EN 12831): Transmissionswärmeverluste durch alle Bauteile + Lüftungsverluste. Für Planung: Energieberater beauftragen — kostet 200–500 €, spart aber langfristig Tausende.

Welche Heizkörpergröße für mein Zimmer?

Heizkörpergröße = Heizlast × 1,2 (Sicherheitsfaktor). Bei 1.600 W Heizlast: Heizkörper mit 2.000 W Nennleistung wählen. Wichtig: Nennleistung bei 75/65/20°C (alt) oder 55/45/20°C (modern/Wärmepumpe) beachten. Für Wärmepumpen: Heizkörper oft unterdimensioniert — nachrüsten oder FHB.

Wann lohnt sich eine Wärmepumpe?

Wärmepumpe arbeitet effizient bei niedrigen Vorlauftemperaturen (unter 45°C). Voraussetzung: Gut gedämmtes Gebäude (Heizlast unter 70 W/m²) UND Fußbodenheizung oder Großflächen-Heizkörper. Altbau ungedämmt: Erst sanieren, dann Wärmepumpe. Förderung: BEG bis 70% der Kosten.

Was kostet eine neue Heizung 2026?

Gasheizung: 6.000–12.000 €. Wärmepumpe (Luft/Wasser): 12.000–20.000 € (vor Förderung). Wärmepumpe nach BEG-Förderung (bis 70%): 4.000–8.000 € Eigenanteil. Pelletheizung: 15.000–25.000 €. Fernwärme-Anschluss: 5.000–15.000 €. Jährliche Einsparung Wärmepumpe vs. Gas: 500–2.000 €.