Arbeitszeit-Rechner 2026
Arbeitsstunden, Überstunden und Arbeitszeitkonto berechnen
| Soll-Stunden/Woche | — |
| Ist-Stunden/Woche | — |
| Überstunden/Woche | — |
| Normaler Stundenlohn | — |
| Zuschlag | — |
| Effektiver Überstundensatz | — |
| Vergütung Überstunden/Woche | — |
| Jahres-Soll-Stunden | — |
Häufige Fragen zur Arbeitszeit
Wie viele Stunden darf ich maximal pro Woche arbeiten?
Nach dem Arbeitszeitgesetz (§3 ArbZG) darf die werktägliche Arbeitszeit 8 Stunden nicht überschreiten. Sie kann auf bis zu 10 Stunden verlängert werden, wenn innerhalb von 6 Monaten ein Durchschnitt von 8 Stunden/Tag nicht überschritten wird. Das entspricht maximal 48 Stunden pro Woche im Durchschnitt.
Muss der Arbeitgeber Überstunden bezahlen?
Ja — aber nicht zwingend mit Zuschlag. Der Grundlohn für geleistete Überstunden muss immer gezahlt werden. Ein Überstundenzuschlag (z.B. 25% oder 50%) ist nur fällig, wenn er vertraglich oder durch Tarifvertrag vereinbart ist. Viele Arbeitsverträge enthalten eine "Überstunden-Pauschal"-Klausel — diese ist aber nur begrenzt wirksam.
Wie lange muss ich Pausen machen?
Bei 6–9 Stunden Arbeitszeit: mindestens 30 Minuten Pause. Bei über 9 Stunden: mindestens 45 Minuten. Die Pausen können in Abschnitte von mindestens 15 Minuten aufgeteilt werden. Zwischen zwei Arbeitstagen muss eine Ruhezeit von mindestens 11 Stunden liegen.
Darf ich Überstunden in Freizeit ausgleichen statt Geld zu bekommen?
Ja, das ist häufig sogar günstiger (Freizeitausgleich = kein Steuerproblem bei Überstundenzuschlägen über 25%). Der Ausgleich muss im Arbeitszeitkonto festgehalten werden. Arbeitnehmer haben ein Recht auf Dokumentation der Überstunden — seit dem BAG-Urteil 2022 sind Arbeitgeber zur Arbeitszeiterfassung verpflichtet.