Körperschaftsteuer-Rechner 2026
GmbH Steuerbelastung
Kapitalgesellschaften (GmbH, AG, UG) zahlen Körperschaftsteuer auf ihren Gewinn. Der Körperschaftsteuersatz beträgt bundeseinheitlich 15% plus 5,5% Solidaritätszuschlag = 15,825%. Dazu kommt die Gewerbesteuer (ca. 14% bei Hebesatz 400%) — die Gesamtbelastung der GmbH liegt bei ca. 29–33%.
Wenn Gewinne ausgeschüttet werden (Dividende), fällt zusätzlich Abgeltungssteuer auf Ebene des Gesellschafters an: 25% + SolZ = 26,375%. Bei einem Gesellschafter-Geschäftsführer kann alternativ ein Teil des Gewinns als Geschäftsführergehalt ausgezahlt werden — das mindert den GmbH-Gewinn und ist beim GF persönlich günstiger zu versteuern.
Das Teileinkünfteverfahren (60% der Dividende steuerpflichtig) gilt wenn der Gesellschafter eine natürliche Person ist und mind. 25% beteiligt ist oder als Geschäftsführer tätig ist — dann werden nur 60% der Dividende mit dem persönlichen Steuersatz besteuert, was oft günstiger ist als die Abgeltungssteuer.
Wie viel % des Gewinns nach GmbH-Steuern wird ausgeschüttet?
| GmbH-Gewinn | — |
| Gewerbesteuer | — |
| Körperschaftsteuer (15%) | — |
| SolZ auf KSt (5,5%) | — |
| GmbH-Steuern gesamt | — |
| Gewinn nach GmbH-Steuern | — |
| Ausschüttung | — |
| Steuer auf Ausschüttung | — |
| Netto beim Gesellschafter | — |
| Gesamtsteuerquote | — |
📊 Rechenbeispiel: 100.000 € Gewinn · Hebesatz 400% · 100% Ausschüttung · Abgeltungssteuer
Gesamtsteuerquote: ca. 48%. Teileinkünfteverfahren kann bei hohem persönlichen Satz günstiger sein.
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Häufige Fragen
Wie hoch ist die Gesamtsteuerbelastung einer GmbH?
GmbH-Ebene: Körperschaftsteuer 15% + SolZ 0,825% + Gewerbesteuer ca. 14% = ca. 29–33% (je nach Hebesatz). Dann bei Ausschüttung: Abgeltungssteuer 26,375% auf das, was nach GmbH-Steuern bleibt. Gesamtbelastung: ca. 48–52%. Thesaurierung (einbehalten): Nur ca. 30% GmbH-Steuer.
Wann lohnt sich eine GmbH gegenüber Einzelunternehmen?
GmbH lohnt sich ab ca. 60.000–80.000 € Gewinn und wenn: Gewinne einbehalten werden sollen (Thesaurierung günstiger), Haftungsschutz wichtig ist, Investoren geplant sind. Bei niedrigeren Gewinnen: oft Einzelunternehmen günstiger (keine doppelte Steuerbelastung bei Ausschüttung, keine Gründungskosten).
Was ist der Unterschied zwischen Abgeltungssteuer und Teileinkünfteverfahren?
Abgeltungssteuer: 25% auf die volle Dividende (+ SolZ = 26,375%). Teileinkünfteverfahren: 60% der Dividende × persönlicher ESt-Satz. Bei niedrigem persönlichem Satz (unter 42%): Teileinkünfte günstiger. Bei hohem Satz (über 42%): Abgeltungssteuer günstiger. Teileinkünfte setzen mind. 25% Beteiligung voraus.
Wie optimiert man die GmbH-Besteuerung?
Gehalt des Gesellschafter-GF: Gehalt mindert GmbH-Gewinn, wird beim GF persönlich besteuert — oft günstiger als Dividende. Thesaurierung: Gewinne einbehalten und reinvestieren statt ausschütten = nur GmbH-Steuer (30%). Verlustvortrag: Verluste in schlechten Jahren mit späteren Gewinnen verrechnen. Steuerberater für GmbH-Optimierung unbedingt sinnvoll.