Liquiditätsplanung Rechner 2026
Cashflow für KMU
Die Liquiditätsplanung ist für Selbstständige und kleine Unternehmen überlebenswichtig. Viele profitable Unternehmen scheitern nicht wegen mangelndem Gewinn, sondern weil sie ihre Rechnungen nicht rechtzeitig bezahlen können — das nennt man Illiquidität. Ein solider Liquiditätsplan verhindert das.
Liquidität bedeutet: Zahlungsfähigkeit. Ein Unternehmen ist liquide wenn alle fälligen Verbindlichkeiten pünktlich bezahlt werden können. Der Liquiditätspuffer sollte mindestens 2–3 Monatsumsätze betragen — bei saisonalen Schwankungen oder langen Zahlungszielen noch mehr.
Besonders gefährdet sind Freelancer und Dienstleister mit langen Zahlungszielen (30–60 Tage nach Rechnungsstellung) und gleichzeitig laufenden monatlichen Fixkosten. Wer einen großen Auftrag im Januar ausliefert und das Geld erst im März erhält, muss die Zwischenzeit überbrücken.
Alle erwarteten Zahlungseingänge im Durchschnitt
Empfehlung: 30–40% des Gewinns zurücklegen
| Monatliche Einzahlungen | — |
| Fixkosten | — |
| Variable Kosten | — |
| Steuer-Rücklage | — |
| Gesamtausgaben | — |
| Monatlicher Cashflow | — |
| Aktueller Kontostand | — |
| Empfohlener Puffer (3 Mon.) | — |
| Fehlender Puffer | — |
| Runway (Monate ohne Einnahmen) | — |
📊 Rechenbeispiel: 8.000 € Einzahlungen · 3.500 € Fix · 1.200 € Variabel · 1.000 € Steuer
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Häufige Fragen
Wie viel Liquiditätsreserve sollte ich haben?
Mindestens 2–3 Monatsumsätze als Puffer. Bei saisonalen Schwankungen (Tourismus, Bauwirtschaft): 4–6 Monate. Bei langen Zahlungszielen (60+ Tage): zusätzlich Rücklage für ausstehende Forderungen. Faustregel: Kontostand sollte nie unter 1 Monats-Fixkosten fallen.
Was ist der Runway?
Der Runway zeigt wie viele Monate ein Unternehmen ohne neue Einnahmen überlebt. Berechnung: Kontostand / monatliche Gesamtausgaben. Ein Runway von 6+ Monaten gilt als komfortabel, unter 2 Monaten als kritisch. Für Startups: Runway ist die wichtigste Kennzahl.
Wie verbessere ich meinen Cashflow?
Einzahlungen beschleunigen: Rechnungen sofort stellen, Vorauszahlungen verlangen, Zahlungsziele verkürzen, Skonto anbieten. Auszahlungen verzögern: Zahlungsziele bei Lieferanten aushandeln, Ratenzahlungen vereinbaren. Factoring: Forderungen sofort verkaufen. Liquiditätskredite als letzte Option.
Was passiert bei Zahlungsunfähigkeit?
Zahlungsunfähigkeit liegt vor wenn fällige Zahlungen nicht mehr geleistet werden können. Pflicht: Innerhalb von 6 Wochen Insolvenzantrag stellen (§15a InsO). Verspäteter Antrag: Persönliche Haftung des Geschäftsführers. Frühwarnsystem: Liquiditätsplan wöchentlich aktualisieren.