Lohnpfändung-Rechner 2026
Pfändbaren Nettolohn nach Pfändungstabelle 2026 berechnen – Selbstbehalt und Unterhaltspflichten
Ihr monatliches Nettoeinkommen nach Steuern und Sozialabgaben.
Ehepartner/Lebenspartner und Kinder, für die Unterhaltspflicht besteht.
| Nettolohn | — |
| Selbstbehalt (Grundbetrag 2026) | — |
| Erhöhung für Unterhaltspflichten | — |
| Gesamter unpfändbarer Betrag | — |
| Pfändbarer Betrag | — |
| Pfändungsquote | — |
Häufige Fragen zur Lohnpfändung 2026
Wie viel Netto darf nicht gepfändet werden?
Der unpfändbare Grundbetrag 2026 beträgt 1.491,75 € netto / Monat. Für jede unterhaltspflichtige Person erhöht sich dieser Betrag um 561,00 €. Bei 2 Kindern sind also 1.491,75 + 2 × 561,00 = 2.613,75 € vor Pfändung geschützt.
Kann der Arbeitgeber mich wegen einer Pfändung kündigen?
Nein. Eine Lohnpfändung ist kein Kündigungsgrund. Das Kündigungsschutzgesetz schützt Arbeitnehmer vor Kündigung wegen Pfändung. Allerdings kann der Arbeitgeber bei wiederholten, aufwendigen Pfändungen unter Umständen eine Kündigung aus betrieblichen Gründen prüfen — das ist jedoch die Ausnahme.
Was ist der Unterschied zwischen Lohnpfändung und Pfändung des Kontos?
Bei der Lohnpfändung wird direkt beim Arbeitgeber gepfändet — dieser überweist den pfändbaren Betrag direkt an den Gläubiger. Bei der Kontopfändung wird das Girokonto gepfändet. Hier schützt das Pfändungsschutzkonto (P-Konto) einen Grundbetrag von 1.491,75 € vor dem Zugriff.
Kann das Finanzamt mehr pfänden als ein normaler Gläubiger?
Nein. Das Finanzamt ist an dieselben Pfändungsfreigrenzen gebunden wie normale Gläubiger (§§ 850-850k ZPO). Allerdings hat das Finanzamt das Recht, auch ohne Gerichtsurteil zu vollstrecken — durch eigene Vollstreckungsbescheide.
Was passiert wenn mehrere Gläubiger gleichzeitig pfänden?
Der Arbeitgeber zahlt den pfändbaren Betrag in der Reihenfolge der Pfändungen aus (Prioritätsprinzip). Der erste Gläubiger bekommt zuerst. Unterhaltsgläubiger haben jedoch immer Vorrang vor anderen Gläubigern, auch wenn sie später gepfändet haben.