Midijob-Rechner 2026
Nettolohn im Übergangsbereich (556–2.000 € Brutto) mit reduzierten Sozialabgaben berechnen
Gültig für 556,01 € bis 2.000 € Brutto (Übergangsbereich 2026).
| Bruttogehalt | — |
| AN-Krankenversicherung (reduziert) | — |
| AN-Rentenversicherung (reduziert) | — |
| AN-Pflegeversicherung (reduziert) | — |
| AN-Arbeitslosenversicherung (red.) | — |
| Lohnsteuer (geschätzt) | — |
| Nettolohn | — |
Häufige Fragen zum Midijob 2026
Was ist ein Midijob und wer profitiert davon?
Ein Midijob (auch Übergangsbereich) liegt zwischen 556,01 € und 2.000 € Brutto pro Monat. Arbeitnehmer in diesem Bereich zahlen reduzierte Sozialversicherungsbeiträge — je näher am Minijob (556 €), desto geringer der AN-Anteil. Ab 2.000 € gelten normale SV-Beiträge. Profitieren: Teilzeitkräfte, Studenten, Minijobber die mehr verdienen wollen.
Wie viel Netto bekomme ich bei 1.000 € Midijob Brutto?
Bei 1.000 € Brutto im Midijob (Steuerklasse I) erhalten Sie ca. 780–820 € netto — dank reduzierter Sozialabgaben etwas mehr als ein normaler Teilzeitjob. Der genaue Betrag hängt von Steuerklasse, Kirchensteuer und Krankenkassen-Zusatzbeitrag ab.
Was ist der Unterschied zwischen Midijob und Minijob?
Minijob: bis 556 €/Monat, keine Lohnsteuer, keine SV für den AN (pauschal durch AG). Midijob: 556–2.000 €/Monat, Lohnsteuer nach Klasse, reduzierte SV für den AN. Midijobber sind vollständig sozialversicherungspflichtig — bauen also Rentenansprüche auf, zahlen aber weniger als normale AN.
Hat der Midijob Nachteile für die Rente?
Nein — Midijobber sind vollständig rentenversicherungspflichtig und erwerben volle Rentenansprüche. Seit der Reform 2019 werden Rentenzeiten im Midijob genauso gewertet wie bei normalen SV-Beiträgen. Das ist ein großer Vorteil gegenüber dem Minijob.
Kann ich als Midijobber Krankengeld bekommen?
Ja. Im Gegensatz zum Minijob sind Midijobber krankenversicherungspflichtig und haben Anspruch auf Krankengeld ab dem 43. Krankheitstag. Auch Mutterschaftsgeld und Elterngeld werden auf Basis des Midijob-Einkommens berechnet.