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Grunderwerbsteuer-Rechner 2026

Grunderwerbsteuer nach Bundesland sowie alle Kaufnebenkosten berechnen

Die Grunderwerbsteuer fällt beim Kauf einer Immobilie an und variiert je nach Bundesland zwischen 3,5% (Bayern, Sachsen) und 6,5% (NRW, Thüringen, Schleswig-Holstein). Bei einem Kaufpreis von 400.000 € macht der Unterschied zwischen dem günstigsten und teuersten Bundesland bis zu 12.000 € aus. Hinzu kommen Notar, Grundbuch und ggf. Makler.
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Üblich: 3,57% (inkl. MwSt) je Seite. Seit 2020 teilen sich Käufer und Verkäufer die Provision.

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Ca. 1,0–2,0% des Kaufpreises (Notar + Grundbucheintragung).

Grunderwerbsteuer
Kaufnebenkosten gesamt
GET + Makler + Notar
Gesamtkosten
Kaufpreis + Nebenkosten
Nebenkosten in %
des Kaufpreises
Kaufpreis
Grunderwerbsteuer
Maklerprovision
Notarkosten + Grundbuch
Nebenkosten gesamt
Gesamtinvestition
Hinweis: Die Grunderwerbsteuer wird vom Finanzamt nach Beurkundung des Kaufvertrags festgesetzt und muss innerhalb von 4 Wochen bezahlt werden. Erst danach wird die Grundschuld ins Grundbuch eingetragen.

Häufige Fragen zur Grunderwerbsteuer

Wer zahlt die Grunderwerbsteuer?

In der Regel der Käufer. Im Kaufvertrag kann zwar vereinbart werden, dass der Verkäufer sie übernimmt, aber das ist unüblich. Das Finanzamt schickt den Steuerbescheid an den Käufer, der die Steuer innerhalb eines Monats zahlen muss.

Gibt es Ausnahmen von der Grunderwerbsteuer?

Ja. Käufe unter direkten Verwandten in gerader Linie (Eltern-Kind, Großeltern-Enkel) und zwischen Ehegatten bzw. eingetragenen Lebenspartnern sind grunderwerbsteuerfrei. Auch Erbschaften und Schenkungen unterliegen nicht der Grunderwerbsteuer.

Kann ich die Grunderwerbsteuer von der Steuer absetzen?

Für selbstgenutztes Wohneigentum: Nein. Für vermietete Immobilien: Ja, als Anschaffungsnebenkosten, die über die Nutzungsdauer abgeschrieben werden (Teil der Abschreibungsbemessungsgrundlage).

Warum variiert der Steuersatz je nach Bundesland?

Seit 2006 dürfen die Bundesländer den Steuersatz selbst festlegen (vorher einheitlich 3,5%). Viele Länder haben ihn seitdem erhöht, um ihre Haushalte zu finanzieren. Bayern und Sachsen haben mit 3,5% den niedrigsten Satz behalten.