Grunderwerbsteuer-Rechner 2026
Grunderwerbsteuer nach Bundesland sowie alle Kaufnebenkosten berechnen
Üblich: 3,57% (inkl. MwSt) je Seite. Seit 2020 teilen sich Käufer und Verkäufer die Provision.
Ca. 1,0–2,0% des Kaufpreises (Notar + Grundbucheintragung).
| Kaufpreis | — |
| Grunderwerbsteuer | — |
| Maklerprovision | — |
| Notarkosten + Grundbuch | — |
| Nebenkosten gesamt | — |
| Gesamtinvestition | — |
Häufige Fragen zur Grunderwerbsteuer
Wer zahlt die Grunderwerbsteuer?
In der Regel der Käufer. Im Kaufvertrag kann zwar vereinbart werden, dass der Verkäufer sie übernimmt, aber das ist unüblich. Das Finanzamt schickt den Steuerbescheid an den Käufer, der die Steuer innerhalb eines Monats zahlen muss.
Gibt es Ausnahmen von der Grunderwerbsteuer?
Ja. Käufe unter direkten Verwandten in gerader Linie (Eltern-Kind, Großeltern-Enkel) und zwischen Ehegatten bzw. eingetragenen Lebenspartnern sind grunderwerbsteuerfrei. Auch Erbschaften und Schenkungen unterliegen nicht der Grunderwerbsteuer.
Kann ich die Grunderwerbsteuer von der Steuer absetzen?
Für selbstgenutztes Wohneigentum: Nein. Für vermietete Immobilien: Ja, als Anschaffungsnebenkosten, die über die Nutzungsdauer abgeschrieben werden (Teil der Abschreibungsbemessungsgrundlage).
Warum variiert der Steuersatz je nach Bundesland?
Seit 2006 dürfen die Bundesländer den Steuersatz selbst festlegen (vorher einheitlich 3,5%). Viele Länder haben ihn seitdem erhöht, um ihre Haushalte zu finanzieren. Bayern und Sachsen haben mit 3,5% den niedrigsten Satz behalten.