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📅 Aktualisiert: August 2026

Herzfrequenz-Zonen-Rechner 2026

Trainingsbereiche

Sportuhr zur Herzfrequenzmessung beim Training

Foto: Marcelo Leal auf Unsplash

Herzfrequenz-Trainingszonen basieren auf einem Prozentsatz der maximalen Herzfrequenz und helfen, das Training gezielt auf verschiedene Ziele auszurichten — von lockerem Regenerationstraining (Zone 1) über die "Fettverbrennungszone" (Zone 2-3) bis zu intensivem Intervalltraining (Zone 4-5).

Die einfache Faustformel (220 minus Lebensalter) liefert nur eine grobe Schätzung der maximalen Herzfrequenz — für präzisere Trainingssteuerung empfiehlt sich ein Leistungstest oder zumindest eine individuellere Formel.

📋 Berechnungsgrundlage: Max. Herzfrequenz (Faustformel): 220 − Lebensalter. Zone 1 (50-60%): Regeneration. Zone 2-3 (60-80%): Grundlagenausdauer/Fettverbrennung. Zone 4-5 (80-100%): Hochintensiv.
Jahre
bpm
Maximalpuls (HRmax)
Zone 2 (Fettverbrennung)
Zone 3 (Ausdauer)
Zone 4 (Tempo)
Maximalpuls (HRmax)
Zone 1 Erholung (50–60%)
Zone 2 Fettverb. (60–70%)
Zone 3 Aerob (70–80%)
Zone 4 Schwelle (80–90%)
Zone 5 Max. (90–100%)
🛡️ Zuletzt aktualisiert: 11. August 2026
Geprüft nach: Sportmedizinische Standardformeln für Trainingszonen
Was der Rechner berücksichtigt: Prozentuale Zoneneinteilung basierend auf geschätzter maximaler Herzfrequenz
Was der Rechner nicht berücksichtigt: Individuelle Fitness-Level-Unterschiede, exakte Messung durch Leistungsdiagnostik statt Schätzformel

📊 Rechenbeispiel: 35 Jahre · Ruhepuls 62 bpm

HRmax
185 bpm (220-35)
Zone 2 (60–70%)
111–130 bpm
Zone 3 (70–80%)
130–148 bpm
Zone 4 (80–90%)
148–167 bpm
Fettverb. Zone
Länges Training Zone 2
Fitness
Zone 3–4 mischen

Die fünf Trainingszonen

Zone 1 (50-60% HFmax): aktive Erholung, sehr leichtes Training. Zone 2 (60-70%): Grundlagenausdauer, hauptsächlich Fettverbrennung. Zone 3 (70-80%): aerobe Fitness, moderate Intensität. Zone 4 (80-90%): anaerobe Schwelle, intensives Training. Zone 5 (90-100%): maximale Anstrengung, kurze Intervalle.

Rechenbeispiel

35 Jahre alt: Geschätzte HFmax = 220 − 35 = 185. Zone 2 (60-70%) = 111-130 Schläge/Minute, ideal für Grundlagenausdauertraining.

⚠️ Häufige Fehler

1. Faustformel als exakt für jede Person ansehen: Die individuelle maximale Herzfrequenz kann von der Formel um 10-20 Schläge abweichen.
2. Immer in der höchsten Zone trainieren wollen: Ein Großteil des effektiven Ausdauertrainings sollte in den niedrigeren Zonen (2-3) stattfinden.
3. Fettverbrennungszone missverstehen: Auch wenn diese Zone prozentual mehr Fett verbrennt, führt intensiveres Training oft zu einem höheren absoluten Kalorienverbrauch.
4. Herzfrequenzmessung ohne korrekte Kalibrierung nutzen: Ungenaue Messgeräte können zu falschen Trainingszonenzuweisungen führen.
5. Medikamenteneinfluss auf die Herzfrequenz ignorieren: Bestimmte Medikamente (z.B. Betablocker) können die Herzfrequenz beeinflussen und die Standardformeln verzerren.

🔍 Sonderfälle

Genauere Formeln: Für sportlich aktive Menschen kann die Formel 208 − (0,7 × Alter) genauere Ergebnisse liefern als die einfache 220-Minus-Alter-Regel.

Leistungsdiagnostik: Ein professioneller Leistungstest liefert die genaueste individuelle maximale Herzfrequenz statt einer reinen Altersschätzung.

🏛️ Zuständige Behörden

Sportmediziner
Professionelle Leistungsdiagnostik
📚 Rechtsgrundlagen & Quellen (Stand: 2026):
Sportmedizinische Trainingszonen-Richtlinien

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Häufige Fragen

Was sind Herzfrequenzzonen?

Trainingsintensitätsbereiche als % des Maximalpulses. Zone 1 (50–60%): Erholung. Zone 2 (60–70%): Fettverbrennung, Basisausdauer. Zone 3 (70–80%): Aerobe Kondition. Zone 4 (80–90%): Schwelle, Tempohärtung. Zone 5 (90–100%): Maximale Intensität.

Welche Zone für Fettverbrennung?

Zone 2 (60–70% HRmax): Höchste Fettverbrennungsquote (%). Aber: Total verbrannte Kalorien in Zone 4 höher. Für Abnehmen: Kaloriendefizit entscheidend, nicht Zone. Zone 2 ideal für: Lange Ausdauereinheiten, Erholung, Herzgesundheit.

Wie messe ich meinen Ruhepuls?

Morgens vor dem Aufstehen. 1 Minute lang messen (Puls am Hals oder Handgelenk). Oder: Sportuhr/Smartwatch. Normaler Ruhepuls: 60–100 bpm. Gut trainiert: 40–60 bpm. Sehr gut trainiert: < 40 bpm. Bradykardie: < 40 bpm beim Nichtsportler: Arzt!

Kann jeder nach Herzfrequenzzonen trainieren?

Herzgesunde: Ja. Herzerkrankungen, hoher Blutdruck, Arrhythmien: Erst ärztliche Freigabe + Belastungs-EKG. Anfänger: Erstmal Zone 2–3 genügt. Sportuhren: Messen Herzfrequenz über optische Sensoren (nicht immer präzise bei Hochintensität).

Was ist die 'Fettverbrennungszone' genau?

Die sogenannte Fettverbrennungszone (meist Zone 2, ca. 60-70% der maximalen Herzfrequenz) bezeichnet den Bereich, in dem der Körper prozentual den höchsten Anteil seiner Energie aus Fettverbrennung bezieht. Bei höherer Intensität sinkt zwar dieser Prozentsatz, der absolute Kalorien- und Fettverbrauch kann durch den insgesamt höheren Energieverbrauch trotzdem höher liegen — für die reine Gewichtsabnahme ist daher die Gesamtkalorienbilanz oft wichtiger als die exakte Trainingszone.