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📅 Aktualisiert: Juni 2026

Hundesteuer-Rechner 2026

Kosten nach Gemeinde

Die Hundesteuer ist eine kommunale Aufwandsteuer — jede Gemeinde legt den Steuersatz selbst fest. Für den ersten Hund zahlen Hundebesitzer je nach Gemeinde zwischen 30 € und 200 € pro Jahr. In Großstädten ist die Steuer deutlich höher als auf dem Land. In München kostet der erste Hund ca. 100 €, in Hamburg 90 €, in Berlin 120 €.

Für den zweiten und jeden weiteren Hund steigt die Steuer erheblich — oft verdoppelt sie sich. Kampfhunde (Rasseliste) werden in vielen Gemeinden mit dem 3–5-fachen des normalen Satzes besteuert. Ausnahmen und Ermäßigungen gelten für: Blindenhunde, Rollstuhlfahrer-Begleithunde, Jagdhunde (in manchen Gemeinden), Züchter.

Die Hundesteuer wird direkt bei der Gemeinde angemeldet — der Hundebesitzer erhält eine Hundemarke als Nachweis. Bei Verstoß: Ordnungswidrigkeitsverfahren mit Bußgeld bis 1.000 €. Die Hundesteuer ist nicht bundeseinheitlich geregelt — in Bayern, Sachsen und einigen anderen Bundesländern gibt es keine landesweite Pflicht, aber fast alle Gemeinden erheben sie.

📋 Rechtliche Grundlage: Kommunale Satzungshoheit: Art. 28 Abs.2 GG. Hundesteuergesetze der Länder (z.B. HundStG Bayern). Kampfhunderegelung: Landesspezifische Kampfhundeverordnungen. Steueranmeldung: Pflicht des Hundehalters (nicht automatisch). Ordnungswidrigkeiten: Gemeindeordnungen, meist bis 1.000 € Bußgeld.
€/Jahr
€/Jahr
€/Jahr
Hundesteuer gesamt / Jahr
Hundesteuer / Monat
Gesamte Haltungskosten / Jahr
Steuer-Anteil an Kosten
Hundesteuer 1. Hund
Hundesteuer 2. Hund
Hundesteuer 3. Hund
Kampfhund-Aufschlag
Hundesteuer gesamt / Jahr
Futter + Tierarzt + Zubehör (geschätzt)
Vergleich Großstädte 2026: München ca. 100 €/Hund · Hamburg ca. 90 € · Berlin ca. 120 € · Frankfurt ca. 100 € · Köln ca. 156 €. Kampfhunde: oft 600–1.000 €/Jahr. Ländliche Gemeinden: oft 30–60 €. Hundemarke bei der Gemeinde beantragen!

📊 Rechenbeispiel: 1 Hund · 90 €/Jahr · kein Kampfhund

Hundesteuer
90 €/Jahr
Pro Monat
7,50 €
Futter (geschätzt)
600 €/Jahr
Tierarzt (geschätzt)
300 €/Jahr
Gesamt-Jahreskosten
ca. 1.490 €
Steueranteil
6%

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Häufige Fragen

Wie hoch ist die Hundesteuer 2026?

Bundesweit sehr unterschiedlich. Erste Hunde: 30–200 €/Jahr je nach Gemeinde. Zweite Hunde: oft doppelt. Kampfhunde: 300–1.500 €/Jahr. Keine Steuer: Fast nie (wenige kleine Gemeinden ohne Satzung). Tipp: Auf der Website der Gemeinde oder beim Einwohnermeldeamt nachfragen.

Muss ich den Hund beim Finanzamt anmelden?

Nein — die Hundesteuer ist eine kommunale Steuer. Anmeldung beim Ordnungsamt oder der Gemeindeverwaltung (nicht beim Finanzamt). Man erhält eine Hundemarke die der Hund tragen muss. Frist: Meist innerhalb von 2 Wochen nach Anschaffung des Hundes.

Gibt es Befreiungen von der Hundesteuer?

Ja, je nach Gemeinde: Blindenführhunde (meist vollständig befreit), Assistenzhunde für Menschen mit Behinderung, Hütehunde in der Landwirtschaft, Jagdhunde (in manchen Gemeinden), Rettungshunde. Ermäßigungen: Oft für Tierheimhunde (adoptiert), manchmal für Rentner. Immer bei der Gemeinde anfragen!

Was passiert wenn ich den Hund nicht anmelde?

Ordnungswidrigkeit mit Bußgeld (bis zu 1.000 € je nach Gemeinde). Nachzahlung der Steuer für die vergangenen Jahre (max. 4 Jahre rückwirkend). Bei Kontrolle ohne Hundemarke: Bußgeld. Risiko: Gelegentliche Kontrollen durch Ordnungsamt, auch auf der Straße.