Mahnbescheid-Rechner 2026
Kosten & Ablauf
Das gerichtliche Mahnverfahren ist der einfachste Weg, offene Forderungen gerichtlich durchzusetzen. Ein Mahnbescheid kostet ab 36 € Gerichtskosten (bei Forderungen bis 500 €). Kein Anwalt nötig für den Antrag!
Ablauf: Mahnbescheid beantragen → Schuldner hat 2 Wochen Widerspruch → ohne Widerspruch: Vollstreckungsbescheid → Vollstreckung möglich. Mit Widerspruch: Klageverfahren.
| Forderung | — |
| Gerichtskosten Mahnbescheid | — |
| Gerichtskosten Vollstreckungsb. | — |
| Verzugszinsen/Jahr (9% über Basiszins) | — |
| Gesamtaufwand (ca.) | — |
📊 Rechenbeispiel: Forderung 2.000 €
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Häufige Fragen
Was kostet ein Mahnbescheid?
Gerichtskosten: 0,5 Gerichtskosten-Gebühr nach GKG. Bis 500 €: 36 €. Bis 1.000 €: 55 €. Bis 3.000 €: 81 €. Bis 5.000 €: 109 €. Vollstreckungsbescheid: Nochmal die gleiche Gebühr. Bei Erfolg trägt der Schuldner alle Kosten.
Wie beantrage ich einen Mahnbescheid?
Online: online-mahnantrag.de (alle Bundesländer, günstig). Formular: Beim zuständigen Mahngericht einreichen. Kein Anwalt nötig (aber empfohlen bei komplexen Fällen). Voraussetzungen: Forderung muss bezifferbar und unstreitig sein (keine verspätete Lieferung o.ä.).
Was passiert bei Widerspruch?
Schuldner hat 2 Wochen Widerspruchsfrist. Mit Widerspruch: Verfahren geht ins Klageverfahren über (Anwalt dann sinnvoll). Ohne Widerspruch: Glaubiger beantragt Vollstreckungsbescheid. Mit Vollstreckungsbescheid: Zwangsvollstreckung möglich (Konto pändung etc.).
Wann lohnt sich Mahnbescheid?
Unstreitige Forderungen, Schuldner ignoriert Mahnungen, kein Insolvenzverfahren. Nicht geeignet für: Bestrittene Forderungen (Widerspruch folgt), Insolvente Schuldner. Tipp: Zunächst schriftlich mahnen (2×), dann Mahnbescheid.