Aufzug-Rechner 2026
Hausaufzug Kosten
Foto: Josue Isai Ramos Figueroa auf Unsplash
Der nachträgliche Einbau eines Aufzugs in ein bestehendes Mehrfamilienhaus kostet je nach Gebäudetyp und Anzahl der Stockwerke typischerweise 40.000-80.000 € oder mehr — die Kosten variieren stark je nach baulichen Gegebenheiten (Platz für Schacht, Fundament) und Anzahl der anzufahrenden Etagen.
Für barrierefreie Umbauten wie einen nachträglichen Aufzugseinbau gibt es oft erhebliche staatliche Förderungen (KfW), besonders wenn ältere oder in der Mobilität eingeschränkte Bewohner davon profitieren — eine Antragstellung vor Baubeginn ist hierfür meist erforderlich.
| Art | — |
| Kosten gesamt | — |
| Pflegekasse-Zuschuss | — |
| KfW-Kredit (bis 50.000 €) | Ja, günstige Zinsen |
| Eigenanteil | — |
📊 Rechenbeispiel: Treppenlift gerade · 1 Etage · ohne Pflegegrad
Was die Kosten beeinflusst
Anzahl der Stockwerke (mehr Etagen = höhere Kosten), bauliche Gegebenheiten (Platz für einen Außen- oder Innenschacht), sowie die gewählte Aufzugstechnik (Seilaufzug vs. hydraulischer Aufzug) sind die Hauptkostenfaktoren beim nachträglichen Einbau.
Fördermöglichkeiten für Barrierefreiheit
Die KfW bietet spezielle Förderprogramme für altersgerechten Umbau, die auch den Aufzugseinbau unterstützen können — dies kann die Eigenbeteiligung der Eigentümergemeinschaft erheblich reduzieren.
⚠️ Häufige Fehler
🔍 Sonderfälle
Eigentümergemeinschaft: Bei Mehrfamilienhäusern muss ein Aufzugseinbau meist von der Eigentümergemeinschaft mit entsprechender Mehrheit beschlossen werden.
Nachträgliche Genehmigung: Ein Aufzugseinbau erfordert in der Regel eine Baugenehmigung, besonders bei Außenschächten, die die Gebäudekubatur verändern.
Marktstudien Aufzugstechnik
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Häufige Fragen
Was kostet ein Treppenlift?
Gerade Treppe: 3.000–6.000 €. Kurventreppe (individuell): 8.000–18.000 €. Plattformlift: 8.000–15.000 €. Kleiner Hausaufzug: 20.000–40.000 €. Sitzlift gebraucht: ab 1.500 €. Miete möglich: Ab 100 €/Monat.
Gibt es Förderung für Treppenlift?
KfW 455-B: Kredit bis 50.000 € für altersgerechten Umbau. Pflegekasse §40 SGB XI: Bis 4.000 € Zuschuss bei Pflegegrad 1–5. Manche Bundesländer: Zusätzliche Landesprogramme. Steuerlich: §35a EStG für Montageanteil.
Treppenlift oder Aufzug?
Treppenlift: Günstiger, keine Umbaumaßnahmen, platzsparend. Aufzug: Teurer, Baumaßnahmen nötig, komfortabler für Rollstuhl/Rollator. Entscheidung: Treppenlift für kurzfristige Lösung, Aufzug für langfristige Barrierefreiheit.
Wie lange hält ein Treppenlift?
Lebensdauer: 15–25 Jahre. Wartungsvertrag: Empfohlen (ca. 200–400 €/Jahr). TÜV-Prüfung: Bei Aufzügen alle 2 Jahre Pflicht. Treppenlift: Keine TÜV-Pflicht, aber Wartung empfohlen. Gebraucht kaufen: Prüfen ob passend zur Treppe.
Gibt es staatliche Förderung für den nachträglichen Aufzugseinbau?
Ja, die KfW bietet im Rahmen der Förderung für altersgerechten Umbau Zuschüsse und günstige Kredite an, die auch den Einbau eines Aufzugs unterstützen können — besonders relevant, wenn dadurch die Barrierefreiheit für ältere oder in der Mobilität eingeschränkte Bewohner verbessert wird. Ein Förderantrag sollte in der Regel vor Baubeginn gestellt werden.