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📅 Aktualisiert: August 2026

Taschengeld-Rechner 2026

Empfehlungen nach Alter

Kind mit Taschengeld

Foto: Sharon McCutcheon auf Unsplash

Es gibt keine gesetzliche Vorschrift zur Taschengeldhöhe, aber viele Jugendämter und Verbraucherzentralen veröffentlichen Empfehlungstabellen nach Alter — diese dienen als Orientierung für Eltern, wie viel Taschengeld in etwa altersgerecht wäre.

Der Zweck des Taschengeldes ist neben der finanziellen Unterstützung auch pädagogisch: Kinder und Jugendliche sollen lernen, eigenständig mit Geld umzugehen, zu sparen und Prioritäten bei Ausgaben zu setzen.

📋 Empfehlungsgrundlage: Richtwerte der Jugendämter/Verbraucherzentralen (keine gesetzliche Vorschrift). Ca. 1-2 €/Woche (6-7 Jahre) bis 50-70 €/Monat (16+ Jahre).
Empfohlenes Taschengeld
Jaehrlich
Auszahlungsrhythmus
DJI-Empfehlung
🛡️ Zuletzt aktualisiert: 11. August 2026
Geprüft nach: Empfehlungen der Verbraucherzentralen und Jugendämter
Was der Rechner berücksichtigt: Altersgestaffelte Richtwerte als grobe Orientierung
Was der Rechner nicht berücksichtigt: Individuelle familiäre finanzielle Situation, regionale Unterschiede im Lebensstandard

📊 Rechenbeispiel: Kind, 12 Jahre alt

DJI-Empfehlung (min.)
20 EUR/Mon.
DJI-Empfehlung (max.)
25 EUR/Mon.
Jaehrlich
240-300 EUR
Auszahlung
Monatlich
Naechste Stufe (13-14)
30-40 EUR/Mon.

Taschengeldtabelle als Orientierung

6-7 Jahre: ca. 1-2 €/Woche. 8-9 Jahre: ca. 2-3 €/Woche. 10-11 Jahre: ca. 15-20 €/Monat. 12-13 Jahre: ca. 20-25 €/Monat. 14-15 Jahre: ca. 25-30 €/Monat. 16-17 Jahre: ca. 50-70 €/Monat. Diese Werte sind Richtwerte, keine verbindlichen Vorschriften.

Wöchentlich vs. monatlich

Bei jüngeren Kindern ist eine wöchentliche Auszahlung sinnvoller, da der Zeithorizont für das Geldverständnis noch kürzer ist. Bei älteren Kindern und Jugendlichen fördert eine monatliche Auszahlung das Planen mit größeren Zeiträumen.

⚠️ Häufige Fehler

1. Taschengeldtabellen als verbindliche Vorschrift missverstehen: Es handelt sich um unverbindliche Richtwerte, keine gesetzlichen Vorgaben.
2. Taschengeld als Erziehungsmittel für Bestrafung nutzen: Pädagogisch wird empfohlen, das reguläre Taschengeld unabhängig vom Verhalten zuverlässig auszuzahlen.
3. Unregelmäßige Auszahlung praktizieren: Ein verlässlicher, regelmäßiger Rhythmus unterstützt das Lernen des Umgangs mit Geld besser als unregelmäßige Zahlungen.
4. Zu hohe Beträge ohne pädagogischen Rahmen geben: Der Lerneffekt für den Umgang mit begrenzten Mitteln geht verloren, wenn das Taschengeld zu üppig bemessen ist.
5. Familiäre finanzielle Situation nicht berücksichtigen: Die Richtwerte sollten immer an die individuellen finanziellen Möglichkeiten der Familie angepasst werden.

🔍 Sonderfälle

Zusätzliche Wünsche vs. reguläres Taschengeld: Manche Familien handhaben besondere Anschaffungswünsche getrennt vom regulären Taschengeld, um klare Grenzen zu setzen.

Taschengeld als Belohnung/Bestrafung: Pädagogisch wird empfohlen, das reguläre Taschengeld nicht als Erziehungsmittel für gutes/schlechtes Verhalten einzusetzen, sondern als verlässliche, regelmäßige Leistung zu behandeln.

🏛️ Zuständige Behörden

📚 Rechtsgrundlagen & Quellen (Stand: 2026):
Verbraucherzentrale – Taschengeldempfehlungen

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Häufige Fragen

Wie viel Taschengeld ist angemessen 2026?

4-5 J.: 0,50-1 EUR/Woche. 6 J.: 1-2 EUR/Woche. 7-8 J.: 1,50-2,50 EUR/Woche. 9-10 J.: 2-3 EUR/Woche. 11-12 J.: 20-25 EUR/Mon. 13-14 J.: 30-40 EUR. 15-16 J.: 40-50 EUR. 17-18 J.: 50-75 EUR.

Was ist der Taschengeldparagraph?

BGB §110: Minderjahrige koennen Alltagsgeschaefte selbstaendig abschliessen, die sie mit eigenen Mitteln (Taschengeld) bezahlen. Grundlage: Eltern haben Geld zur freien Verfuegung gegeben. Gilt ab ca. 7 Jahren.

Wie oft sollte man Taschengeld geben?

Klein (bis 8): Wochentlich (konkrete Zeitspanne). Groesser (9+): Monatlich (Lerneffekt). Teens: Monatlich, Eigenverantwortung. Kein Kuerzung als Strafe (Taschengeldentzug umstritten, Vorenthaltung kann Pflichtverletzung sein).

Muss man Taschengeld zahlen?

Unterhaltsrecht: Kein explizit bezifferter Anspruch auf Taschengeld. Aber: Bedarf des Kindes umfasst angemessenes Taschengeld. Duesseldorfer Tabelle: Enthaelt Bedarfspositionen incl. Freizeitbedarf.

Sollte ich Taschengeld an Aufgaben im Haushalt koppeln?

Pädagogisch wird meist empfohlen, das reguläre Taschengeld unabhängig von Haushaltsaufgaben zu zahlen, da es als verlässliche Leistung und Lerninstrument für eigenständigen Geldumgang dienen soll. Zusätzliche Sonderaufgaben können separat vergütet werden, um Kindern zu vermitteln, dass besonderer Einsatz auch besonders belohnt werden kann, ohne das Grundprinzip des regulären Taschengelds zu vermischen.